Gottesdienste im November

11.11.2018
09:30 Uhr  Pfr. Klöpper

18.11.2018
09:30 Uhr  Pfrin. Liening


25.11.2018
09:30 Uhr  Pfr. Böhm
mit Abendmahl


Gottesdienste im Dezember

09.12.2018
09:30 Uhr  Pfrin. Holtgrave

24.12.2018
15:00 Uhr  Pfr. Böhm
17:00 Uhr  Pfr. Böhm

25.12.2018
09:30 Uhr  Pfrin. Liening

31.12.2018
17:30 Uhr  Pfr. Klöpper
mit Abendmahl

Die Johanneskirche

Die Johanneskirche wurde am 1. November 1962 eingeweiht.

Johanneskirche

Der Name der Kirche erinnert an Johannes von Münster zur Vortlage (1560-1632). Dieser war Besitzer des im Pfarrbezirk gelegenen Gutes Vortlage. Als theologisch gebildeter Jurist und zeitweiliger Hofrichter in Tecklenburg beriet er den Tecklenburger Grafen Arnold bei der Formulierung und Einführung der Reformierten Kirchenordnung von 1588. Politisches Handeln, biblische Besinnungen und veröffentlichte Schriften zeugen von seinem leidenschaftlichen Engagement für die Festigung des reformierten Bekenntnisses.


50 Jahre Johanneskirche

In der Predigt zum 50 jährigen Jübiläum der Johanneskirche liest Pfarrer Torsten Böhm einen Text von Pfarrer Georg Neuhaus, den dieser zur Einweihung der Kirche geschrieben hat. Folgende Anmerkungen macht Pfarrer Böhm in seiner Predigt:

Georg Neuhaus hat aus Anlass der Erbauung der Johanneskirche eine Beschreibung dieses Gebäudes verfasst – allerdings keine sachlich-nüchterne Baubeschreibung, sondern eher eine Meditation, eine Fantasiereise, der man, wenn man diese Kirche kennt, auch mit geschlossenen Augen oder zu Hause in Gedanken leicht folgen kann, voll mit Zitaten aus der Bibel und dem Liedgut unseres evangelischen Gesangbuchs. Sie sind eine Auslegung dessen, was die Steine dieser Kirche ihm damals sagten.

Wenn wir das heute wieder hören, sind wir dazu herausgefordert, uns damit auseinander zu setzen. Unsere eigene Wahrnehmung wird durch seinen Blickwinkel möglicherweise bestätigt; vielleicht öffnet er uns auch staunend die Augen für Dinge, die uns so noch nie aufgefallen sind; hier und da werden wir ihm aus sachlichen Gründen aber auch widersprechen müssen.

So spricht er von Asymetrien in der Architektur, von Brüchen in den Proportionen, die die Architekten und Baumeister absichtlich als Zeichen der Unvollkommenheit der Welt in Kirchenbauten eingebaut hätten. Dafür habe ich in der Fachliteratur nirgendwo einen Nachweis gefunden. Es ist eben seine Sicht. Unsere kann durchaus eine andere sein. ...

Zum Besipiel erinnert mich die nach vorn wie ein Schiffsbug ausgewölbte Chorwand an das 'Schiff, das sich Gemeinde nennt', an das 'Kirchenschiff', an die Gemeinschaft derer, die an Christus glauben und deswegen 'in einem Boot sitzen'.


Hier können Sie den Text von Pfarrer Neuhaus lesen:
Die Steine werden reden